HIV und Aids gehen uns alle an

Zum Welt-Aids-Tag erklärt Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Über 35 Millionen Menschen leben weltweit mit Aids. Doch für viele betroffene Menschen in den ärmsten Regionen der Welt sind lebensrettende Medikamente unerreichbar oder unerschwinglich. Das muss sich ändern. Aids-Kranke und HIV-Positive müssen gesicherten Zugang zu bezahlbarer medizinischer Versorgung erhalten. Dafür kann und sollte auch Deutschland noch mehr tun. Eine deutliche Aufstockung des deutschen Beitrags zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria wäre ein wichtiger Schritt.

In Deutschland sind Menschen mit Aids immer noch erheblichen Stigmatisierungen ausgesetzt. Etwa zwei Drittel der Menschen mit HIV arbeiten und sind dabei genauso leistungsfähig wie ihre Kolleginnen und Kollegen. Eine Ansteckungsgefahr besteht im Arbeitsalltag nicht. Trotzdem halten die meisten ihre Erkrankung aus Angst vor Mobbing oder Nachteilen am Arbeitsplatz geheim. Deshalb gilt es weiter, Vorurteile über HIV und Aids zu bekämpfen und Diskriminierungen jeder Art einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben.“

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